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Granderson ab sofort in Pinstripes!

In einem Blockbuster-Trade zwischen den Detroit Tigers, Arizona D-Backs und den New York Yankees ist es uns gelungen einen hochkarätigen Outfielder an Land zu ziehen, Curtis Granderson! Dafür mussten die Yankees insgesamt drei Spieler abgeben: Austin Jackson (Detroit), Phil Coke (Detroit) und Ian Kennedy (Arizona). Es fällt natürlich schwer einen Spieler wie Austin Jackson abzugeben, aber die Yankees bekommen für dieses Talent einen bereits MLB erfahrenen, fertigen, everyday Outfielder mit sehr starken Statistiken, bis auf die gegen die LHP, aber das bekommen die Trainer auch noch hin.

Hier die 2009 Stats von unserem neuen CF: .249, 30 HR, 71 RBI, 20 Stolen Bases!!!

Ich freue mich bereits jetzt schon, Granderson für die Yankees auflaufen zu sehen, sind ja auch nur noch fünf Monate bis es wieder losgeht ;-)

Die meisten werden sich jetzt sicher folgende Fragen stellen:

  • Was wird aus Melky Cabrera und Brett Gardner?
  • Welche Auswirkungen hat dieser Trade auf die Verhandlungen mit den FAs Johnny Damon und Hideki Matsui?
  • Sind die Yankees jetzt aus dem Rennen um Roy Halladay?

Antworten auf diese Fragen werden wir wohl in den nächsten Wochen erhalten, wenn man aber Brian Cashman glauben darf, dann sind wir immer noch im Rennen um Roy Halladay, da wir immer noch Talente wie Joba, Hughes und Montero besitzen. Vielleicht bekommen wir ja Roy als Weihnachtsgeschenk!

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Game 5 World Series 2009

A.J. Burnett vs. Cliff Lee

Ich habe ja noch vor dem Spiel behauptet, dass es vermutlich kein High-Scoring-Game geben wird, naja, so kann man sich täuschen. Vor allem habe ich die Rechnung ohne unseren A.J. “Mr. Unbeständig” Burnett gemacht, der wohl jede Menge Probleme mit der kleinen Strikezone des Umpires hinter der Homeplate hatte. Vielleicht war die Strikezone im Spiel 2 einfach zu groß, was den Erfolg von A. J. in diesem Spiel etwas relativieren würde. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich mit einer Niederlage gegen Cliff Lee gerechnet, nur wenn ich mir diese Niederlage jetzt genauer betrachtet, dann bin ich schon etwas enttäuscht. Cliff Lee war gestern bei weitem nicht so stark wie in Spiel 1 und es wäre für die Schlagmänner der Yankees bei weitem mehr drin gewesen als gestern am Ende dann rausgesprungen ist.

Warum man gegen Chase Utley nicht vorsichtiger vorgeht, bzw. diesen Mann überhaupt noch schlagen lässt, verstehe wer will. Der Junge ist so gut drauf, der schlägt nicht mal Singles oder ähnliches, der Junge schlägt nur Homeruns und zwar einen nach dem anderen. Gestern gleich zwei, einen im ersten Inning (3-Run-Homerun) und einen im 7. Inning (Solo-Homerun). Warum wird gegen so einen Schlagmann nicht anders vorgegangen? Wenn A-Rod mal gut drauf ist, dann wird er von den gegnerischen Pitchern das ein oder andere mal mit einem Hit-by-pitch begrüßt oder man wirft überhaupt keine Bälle in die Strikezone! Warum können das die Yankees nicht? Glauben sie wirklich, dass ihre Pitcher so stark sind, dass sie gegen Chase Utley immer noch Strikes werfen müssen? Wenn es nach mir gehen würde, dann würde Utley in dieser Serie keinen Strike mehr sehen, soll er doch nach Balls schwingen, wenn er die dann immer noch aus dem Stadion haut, dann muss man ihn halt per Walk auf die Base lassen.

Fakt ist, Burnett war in diesem Spiel ein Totalausfall und er hat auch damit wieder bewiesen, dass man sich auf ihn nicht so richtig verlassen kann. Hier seine Statistiken:  2.0 IP, 4 Hits, 6 ER, 4 BB, 2 SO

Danach habe ich ja schon das schlimmste befürchtet, also das der Bullpen jetzt das Spiel völlig versemmelt, aber da wurde ich eines besseren belehrt. Bis auf P. Coke waren alle Reliever eigentlich sehr stark:

D. Robertson: 2 IP, 1 Hit, 0 ER, 0 BB, 2 SO

A. Aceves: 2 IP, 1 Hit, 0 ER, 0 BB, 1 SO

(P. Coke: 0.2 IP, 2 Hits, 2 ER, 0 BB, 1 SO)

P. Hughes: 1.1 IP, 1 Hit, 0 ER, 0 BB, 1 SO

Jetzt so im Nachhinein betrachtet, hat Phil Coke im 7. Inning den Yankees das Genick gebrochen bzw. den Phillies den nötigen Vorsprung geschenkt um das Spiel zu gewinnen. Schade eigentlich, denn durch den Kraftakt der Yankees im 8. und 9. Inning hätte man ohne dieses 2 Runs im 7. Inning, das Spiel ausgleichen können. So aber verlieren die Yankees das Spiel mit 6 zu 8 und müssen jetzt den Sack einfach im eigenen Stadion zumachen.

Alex Rodriguez kommt jetzt auch langsam in der World Series in Fahrt und war auch gestern wieder einer der Leistungsträger in der Offensive: 2 Hits (2 Doubles), 1 Run, 3 RBI

Mit 18 RBI in der Postseason steht A-Rod nun auf Platz eins der Yankees-Bestenliste und verdrängte Bernie Williams auf Platz 2! Nicht schlecht für einen Hitter der bis jetzt in jeder Postseason unterirdische Stats an den Tag legte.

Die Serie geht jetzt zurück nach New York wo morgen Nacht das Spiel 6 stattfindet. Meiner Meinung müssen die Yankees dieses Spiel gewinnen um nicht am Ende mit leeren Händen da zu stehen! Denn ein Spiel 7 ist reine Glückssache und auf Glück würde ich mich nicht verlassen. Also muss Andy Pettitte noch einmal seine ganze Routine ausspielen und die Hitter noch einmal zeigen, dass für Pedro Martinez im Yankee Stadium nichts zu gewinnen gibt.

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Game 1 World Series 2009

CC Sabathia vs. Cliff Lee

Man wusste ja eigentlich das Cliff Lee ein überragender Pitcher ist und man es schwer haben wird, sich gegen ihn durch zu setzen. Aber das er die Yankees-Batter so dominiert und sie so in Schacht hält, dass hatte glaube ich niemand erwartet. Von Beginn an hatte man das Gefühl, dass er alles im Griff hat und seine Bälle waren für die Yankees irgendwie nicht zu treffen. Lee pitchte ein sensationelles “complete game” und setzte dem Ganzen mit 10 Ks und null Walks die Krone auf.

Der einzige New Yorker Batter mit vernünftigen Stats war Derek Jeter. Er konnte drei Hits gegen Lee verbuchen und erzielte im letzten Inning noch den einzigen Run der Yankees. Dagegen gingen Leute wie Alex Rodriguez (0 Hits, 3 Ks) und Mark Teixeira (0 Hits, 2 Ks) total unter und konnten in die Kategorie “Totalausfall” eingeordnet werden. Hoffentlich kommt jetzt nicht der “alte” A-Rod zum vorschein der die letzten paar Jahre in der Postseason gespielt hat.

CC Sabathia war zwar kein Totalausfall, aber seine Leistung im gestrigen Spiel war nicht das was man von ihm erwartet hat. Sein größtes Problem war es die Strikezone zu treffen. Gut, war auch nicht einfach bei dieser “kleinen” Strikezone die der Umpire hinter der Platte gesehen hat. Doch dieses Problem hatte Lee auch, nur hatte er damit weniger ein Problem. Fakt ist, CC benötigte viel zu viele Pitches um die Gegener aus zu machen und schaffte es nur bis ins 7. Inning. Dazu benötigte er 113 Pitches, kassierte durch zwei Solo-Homeruns von Chase Utley 2 ER, schickte 6 Phillies Spieler per K zurück auf die Bank und lies 3 BB zu. Hört sich eigentlich nicht schlecht an, nur reicht das gegen die Phillies wohl nicht aus.

Nach CC kam der Bullpen und in diesem Fall auch die Entscheidung in diesem Spiel. Hier die Statistiken des Bullpens (Hughes, Marte, Robertson, Bruney, Coke) am gestrigen Abend: 2 IP, 5 Hits, 4 ER, 3 BB

Fazit: Die Phillies gewinnen verdient dieses Spiel mit 6 zu1 gegen die arg schwachen Yankees.

Heute Nacht steht das Spiel 2 in dieser Serie an und die Yankees treffen auf einen alten Bekannten: Pedro Martinez! Das kann ja heiter werden meine Herren. Ich lehne mich jetzt ganz weit aus dem Fenster und behaupte mal, dass das Spiel heute Nacht schon die World Series entscheiden kann. Verlieren die Yankees gegen Pedro ist die Serie futsch und die Yankees dürfen weiter von Titel Nr. 27 träumen.

Mehr zum Spiel 2 folgt später.

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Die Reliever der Yankees

Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich dicht beieinander. Das ist sehr deutlich beim Bullpen der New York Yankees zu merken. Kaum scheint man einem Pitcher trauen zu können, liefert er im nächsten Duell eine schwache Vorstellung und verliert das Spiel.

Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass die Position eines Relievers die wohl undankbarste im Baseball ist. Der Reliever kann in den meisten Fällen nur verlieren. Pitcht er ordentlich, gerät es schnell in Vergessenheit – was ist schließlich schon dabei, ein Inning gut auszusehen?

Die Kandidaten der Yankees auf den ungeliebten und zumeist weniger gut bezahlten Position sind:

1. Alfredo Aceves – Aceves kommt zumeist dann herein, wenn mehr als ein Inning Arbeit bevorsteht. Er ist ein so genannter Long-Reliever, was dazu führt, dass er fast wie ein Starter beurteilt werden kann. Aceves durfte in der vergangenen Saison übrigens schon für die Yankees starten. Den Job hat er damals gut erledigt. Das Gleiche gilt auch für seine Leistungen in dieser Saison. Es ist eigentlich unverständlich, dass Aceves die Saison in der AAA in Scranton begonnen hat.

Im Vergleich zu den Rollen, die der Rest der Yankee-Reliever spielen muss, hat es Aceves als Long-Reliever etwas leichter, weil bei ihm seltener ein Pitch entscheidend ist als bei seinen Mitspielern. Den Ärger frustrierter Fans zieht sich Aceves somit auch nicht so oft zu. Das soll seine Leistung aber nicht schmälern.

2. Phil Hughes – Er ist in den Bullpen geschickt worden, um Platz für Wang in der Rotation zu machen. Hallo? Hughes ist als Starter ausgebildet worden, er sollte nicht als Reliever vergeudet werden. Er sollte in Scranton starten und zurück nach New York geholt werden, wenn er benötigt wird. Es wird früher oder später soweit sein.

3. Brett Tomko – Auch Tomko war nicht von Saisonbeginn an im Yankees-Kader. Warum ist er es nun? Weil eben viele im Bullpen enttäuscht haben oder verletzt sind. Doch der 1973 geborene Tomko hat bisher eigentlich ganz gut gepitcht. Gut, er hat die Niederlage in Cleveland kassiert, doch zuvor sah der Veteran in einigen anderen High-Pressure-Situations gut aus. Brett Tomko ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Ergänzung.

4. Jose Veras – Yankee-Fans sind wirklich nicht gut auf ihn zu sprechen. Und das hat tatsächlich seinen Grund. Veras ist einfach unkonstant. Licht und Schatten wechseln zu häufig bei ihm – in jüngster Vergangenheit hat sich der Pitcher nur noch selten überzeugend präsentiert. Es ist eigentlich verwunderlich, warum die Yankees immer noch an ihm festhalten. Naja, zumindest kam Veras zuletzt nur noch selten in ganz wichtigen Situationen ins Spiel. Wenn es doch passiert, ist es an der Zeit, die Luft an zu halten.

5. Phil Coke – Er hat inzwischen die Rolle übernommen, die ursprünglich Veras hatte einnehmen sollen. Coke wird gerne in engen Spielen eingesetzt, um eine Führung oder ein Unentschieden zu verwalten. Nicht immer bleibt der 26-Jährige nervenstark. Vielleicht liegt es an mir, doch bei mir wäre Coke nicht im von Joe Torre erfundenen “Circle of Trust”. Zu selten hat man den Eindruck, dass beim Gegner wirklich die Lichter ausgehen, sobald Coke pitcht.

6. Mariano Rivera – “the Greatest Closer in the history of the game”. Sein Ruf ist einmalig, die Lobeshymnen unendlich, und die Fakten sprechen für sich. Auch Rivera kann Spiele verlieren – das vergessen viele -, doch wie selten der Closer unter Druck entscheidende Hits kassiert, ist schon beachtlich. Wenn Rivera seine Karriere beendet, werden es die Yankees schwer haben, Ersatz für ihn zu finden. Wie schwer es ist, die Nerven zu behalten, zeigen die meisten anderen Reliever schließlich eindrucksvoll.

Mariano Riveras Leistungen für die Yankees können gar nicht hoch genug bewertet  werden. Er ist Teil der Ära, die vier Titel binnen fünf Jahren nach New York brachte. Insofern verzeihe ich ihm einfach eher, wenn er dann doch mal nicht seinen Job macht. Es passiert selten genug.

7. David Robertson – Ein junger Pitcher, der vielleicht eine große Zukunft hat. Er bekommt momentan seine Chancen, nutzt viele, bekommt aber auch hin und wieder Bälle um die Ohren gehauen. Dem 24-Jährigen muss man Fehler verzeihen. Er wird weitere machen, dadurch aber hoffentlich in Zukunft noch besser.

8. Brian Bruney – Der Set-up-man von Mariano Rivera hat in dieser Saison sehr stark geworfen, schlägt sich aber mit einer nervigen Verletzung herum. Wenn er fit ist, ist er gesetzt und neben Rivera wohl der zuverlässigste Reliever.

9. Damaso Marte – Marte ist in der vergangenen Saison zu den Yankees gekommen. In Pittsburgh war er Situational-Pitcher. Häufig wurde der Linkshänder nur benutzt, um ein Aus gegen einen linkshändigen Schlagmann zu schaffen. Die Yankees haben ihn meiner Meinung nach falsch verwendet – als normalen Reliever nämlich. Die Folge: Marte verlor knappe Spiele, sein Selbtbewusstsein schwand (vermutlich).

Trotzdem erhielt Marte einen gut dotierten Vertrag, um weiter in New York zu bleiben. In dieser Saison sah er schließlich nicht gut aus, sendete immer wieder die Leute per Walk auf Base, die er ausmachen sollte. Schnell zog er sich den Zorn der Yankee-Fans zu. Inzwischen ist er seit einem Monat verletzt, und niemand scheint ihn zu vermissen. Vielleicht lagen seine Schwächen auch an seiner Verletzung. Man darf nicht vergessen, er hat es mal gekonnt. Es wird interessant, wenn Marte zurückkommt.

10. Edwar Ramirez, Jonathan Albaladejo und Mark Melancon – die drei Pitcher habe alle in dieser Saison schon für die Yankees gespielt, sind momentan aber in Scranton aktiv. Während Melancon ein großes Talent ist, dass ohne Zweifel wieder Chancen bekommen wird, werden es die beiden anderen schwerer haben.

Ramirez hat ähnlich unkonstant geworfen wie Jose Veras. Er muss besser werden, wenn er nochmal längerfristig in die Major League zurückkehren möchte.

Albaladejo hat meiner Meinung nach besser ausgesehen als Ramirez, ist  aber neben einigen guten Auftritten auch hart geschlagen worden. Wenn es ihm gelingt konstanter zu werden, dürfte er auch wieder Möglichkeiten bekommen, sich zu empfehlen.

Fazit: Joe Girardi musste schon viel mit seinem Bullpen jonglieren, aber in seiner jetzigen Form dürfte er tatsächlich sogar unterschätzt sein. Er ist zumindest besser als sein Ruf, die meisten MLB-Teams haben einen schlechteren. Gleichzeitig aber ist er natürlich noch “far from heaven” mit einer Menge Luft nach oben. Wer geht wohl runter, wenn Bruney und Marte zurückkommen? Wenn es nach mir geht, Hughes und Veras.

Beim nächsten Mal nehme ich mir die Infielder vor. Danke fürs Lesen.

Verfasser: Tom

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vs. Rangers vom 26.05.-27.05. (Spiel #2 und #3)

Spiel #2 Chamberlain vs. Millwood

Joba Chamberlain spielt seine erste ganze Saison als Starting Pitcher in der Major League. Viel Experten, Fans, etc. streiten sich ob Joba eher in den Bullpen gehört oder doch lieber von Beginn an auf dem Mound stehen sollte. Ich persönlich gehöre ja zu der “er gehört in die Rotation” Fraktion. Das muss Joba aber erst noch beweisen ob er da hin gehört. Sein Start gegen die Rangers war keine gute Werbung für ihn und die Kritiker werden wieder lauter. Nach nur 4 Innings, 3 ER, 4 BB und 5 SO war sein Start auch schon wieder vorbei. Gut, die Yankees wollen ihn ja auch bei um die 200 IP in dieser Saison halten, doch sind 4 Innings für einen SP recht wenig, vor allem wenn er hierfür 84 Pitches benötigt.

Da bis zu diesem Zeitpunkt die Offense der Yankees noch nicht aktiv war, musste der Bullpen mit einem 0 zu 3 Rückstand das Spiel übernehmen. Alfredo Aceves kam ins Spiel und bekam sogar von der Offense der Yankees Rückendeckung. Die Schlagmänner sorgten im 6. Inning für den Ausgleich, unteranderem durch einen weiteren Homerun von Mark Teixeira. Doch bereits in der 2. Hälfte des 6. Innings kassierte Aceves einen Run und gab somit die Führung wieder an die Rangers ab. Als Fan denkt man in so einer Situation noch: Gut, ein Run, den kann man noch aufholen. Doch im 7. Inning schaffte Aceves kein Aus, dafür war er aber für zwei weitere Runs verantwortlich. Die Rangers gingen wieder in Führung, um genau zu sein, mit 6 zu 3. Der Abend für Aceves und die Yankees war damit auch gelaufen. Phil Coke wollte dann auch noch einen Homerun abgeben und so kam es dann zum Endstand von 7 zu 3 für die Rangers aus Texas.

Spiel #3 Burnett vs. Holland

Die Pause, die sich die Yankees Offensive im Spiel #2 gegönnt hat, hat sich sehr gut bezahlt gemacht. Denn in Spiel #3 waren alle wieder voll aktiv. 15 Hits (4 Doubles), 4 Homeruns (Teixeira, 2x Matsui, Cano), 9 Runs! Den Beginn machte Mark Teixeira bereits im ersten Inning mit einem 2-Run-Homerun. Das war wohl zu viel für die Rangers?! Oder war es die Leistung von AJ Burnett die die Rangers in Grenzen hielt? Burnett gestattete den Rangers nur 3 Hits, 0 ER, 4 BB und schickte 7 Rangers per Strikeout wieder zurück ins Dougout. Tolle Leistung, sowohl von Burnett als auch von der Offense der Yankees. Man muss aber auch den Bullpen in diesem Fall loben, bzw. nur einen Pitcher der aus dem Bullpen kam, aber eigentlich ein Starter ist. CM Wang pitchte zwei perfekte Innings (mit 2 SO) und verbesserte damit seinen ERA auf 20.45! Hört sich schon besser an. Die eigentlichen Bullpen war da nicht so erfolgreich, besonders Jose Veras: 0.1 IP, 2 Hits, 2 ER, 1 BB! Katastrophale Statistiken, gut das man zu diesem Zeitpunkt schon mit 8 zu 0 geführt hatte.

Spieler des Tages für die New York Yankees: Hideki Matsui! 4 AB, 2 Hits (= 2x Homerun), 3 RBI, 1 BB! Tolle Saison bis jetzt vom alten Mann.

Endstand: Yankees 9 vs. Rangers 2

Somit gewinnen die Yankees eine weitere Serie und liegen nun, dank der Niederlage der Red Sox, zusammen mit diesen auf Platz 1 in der AL East. Die Yankees haben aus den letzten zehn Spielen, sieben gewonnen. Weiter geht es mit einer Auswärtsserie gegen die Cleveland Indians. Aber erst am Freitag, heute ist Ruhetag. Hoffentlich kommen die Yankees gut erholt und total entspannt aus ihrem “Kurzurlaub” zurück.

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vs. Twins 15.05.-18.05.

Was für eine tolle Serie gegen die Minnesota Twins und was für eine Leistungssteigerung des kompletten Teams. Für die Twins gibt es in New York einfach nix zu holen. Haben wir in dieser Serie das wahre Gesicht der Yankees gesehen? Oder war es nur ein kurzes Strohfeuer? Wir werden es sehen. Jetzt mal zu den einzelnen Spielen aus dieser Serie.

Spiel #1 Hughes vs. Liriano

Da standen sich zwei absolute Top-Talente auf dem Mound gegenüber und man erhoffte sich einiges von diesem Spiel. Es war übrigens auch das erste Spiel für Alex Rodriguez im neuen Yankee Stadium. Die Twins übernahmen recht schnell durch einen Solo-Homerun von Morneau die Führung und konnten diese bis ins 5. Inning sogar ausbauen. Phil Hughes musste beim Stand von 3-0 für die Twins nach dem 5. Inning ausgewechselt werden. Es war wieder eine recht ordentliche Leistung die Hughes zeigte: 6 Hits, 3 ER, 4 BB, 2 SO. Leider blieb der Run-Support der Yankees Schlagmänner aus! Doch diese meldeten sich dann mit einem Solo-Homerun durch Derek Jeter im 5. und einem Inside-the-Park-Homerun von Brett Gardner im 7. Inning zurück. So ging es mit einem 2-4 Rückstand für die Yankees ins 9. Inning und man musste sich etwas einfallen lassen, um dieses Spiel noch zu drehen. Und sie haben sich was einfallen lassen. Mark Teixeira brachte zuerst Brett Gardner mit einem RBI-Single nach Hause. Danach schenkte Joe Nathan, der Closer der Twins, A-Rod einen Walk, Matsui und Swisher konnte er ausschalten und gab dann Robinson Cano einen weiteren Walk und die Bases waren voller Yankees. An den Schlag kam Melky Cabrera und der zögerte nicht lange und sicherte mit einem Two-Run-Single den Sieg für die New York Yankees. Es gibt halt nichts schöneres, die Spiele per Walk-Off zu gewinnen. Einer der Match-Winner war Brett Gardner, der eigentlich nur ins Spiel kam, weil Johnny Damon im 3. Inning aus dem Spiel geworfen wurde. Gardner nutzte die Chance und überzeugte mit einem Inside-the-Park-Homerun, Triple, Single, zwei Runs und einem RBI! Respekt Speedy Gardner.

Die Yankees gewinnen Spiel #1 mit 5 zu 4 im 9. Inning!

Spiel #2 Chamberlain vs. Blackburn

Spiel #2 war nicht weniger spannend, dieses Spiel ging sogar in Extra-Innings. Joba Chamberlain pitchte sechs starke Innings und ging beim Stand von 3 zu 2 für die Yankees vom Mound. In diesen sechs Innings erlaube er nur 3 Hits, 2 ER, 4 BB und 6 SO. Leider konnte der Bullpen die Führung nicht nach Hause bringen und ermöglichte es den Twins wieder ins Spiel zu kommen. Phil Coke gab im 8. Inning einen Homerun an Joe Mauer ab und kassierte einen weiteren Run. Die Twins gingen dadurch mit  4 zu 3 in Führung. Doch die Yankees zeigten wieder ihren Kampfgeist und dank dem 4. RBI von Mark Teixeira an diesem Abend, konnten die Yankees das Spiel ausgleichen und retteten sich so in die Verlängerung. Dort war es dann Alex Rodriguez der das Spiel mit einem Two-Run-Homerun für die Bombers im 10. Inning entschied. Der zweite Walk-Off Sieg für die Yankees in Folge. Neben A-Rod war Mark Teixeira definitiv Spieler des Tages. Mark erzielte 4 Hits (Homerun, Double) bei 4 AB und konnte 4 Baserunner nach Hause Schlagen.

Endstand: Yankees 6 vs. Twins 4

Spiel #3 Burnett vs. Slowey

Ein weiteres denkwürdiges Spiel in dieser Serie. Es war von Beginn an ein sehr schönes Pitcher-Duell. Sowohl Burnett als auch Slowey waren an diesem Abend sehr gut drauf und beide erlaubten bis ins 7. Inning keinen Run. In diesem 7. Inning konnte Burnett aber 2 Runs der Twins nicht verhindern und musste daraufhin auch ausgewechselt werden. Mit 7 SO und 2 ER in 7 Innings kann man sehr zufrieden sein. Ich denke, dass sind die Statistiken die die Yankees von ihrem Starting Pitcher sehen möchten. Die Twins gingen also mit 2 zu 0 in Führung, aber nicht lange. In der zweiten Hälfte des 8. Innings war dann wieder die Alex Rodriguez Show angesagt. Mit einem Solo-Homerun verkürzte er den Rückstand auf einen Run und Melky Cabrera sorgte dann mit einem weiteren RBI für den Ausgleich. Und wieder ging es in Extra-Innings und wieder gewannen die Yankees das Spiel mit einem Walk-Off-Homerun. Dieses Mal durfte Johnny “Rocket” Damon den Jubel seiner Mitspieler an der Homeplate genießen. Drei Spiele, drei Siege per Walk-Off! Genial.

Endstand: Yankees 3 vs. Twins 2

Spiel #4 Pettitte vs. Perkins

Die Yankees waren wohl noch immer so aufgedreht von ihren drei Walk-Off Siege, dass sie in diesem Spiel loslegten wie die Feuerwehr. Glen Perkins, Starting Pitcher der Twins, überlebte nicht mal das erste Inning. Nach 0.2 IP war für ihn der Abend gelaufen und die Yankees führten bereits nach dem 1. Inning mit 6 zu 2. Verantwortlich für dieses sechs Runs waren Mark Teixeira (Three-Run-Homerun), Alex Rodriguez (Solo-Homerun), Melky Cabrera und Francisco Cervelli. Mark legte im 7. Inning noch einen Homerun nach und steht jetzt im Moment bei zehn Homeruns in dieser Saison. Seit der Rückkehr von Alex Rodriguez geht es aufwärts mit unserem 1st.-Base-Man. Sein Schlagdurchschnitt liegt jetzt bei 0.239 und einer Tendenz nach oben. Andy Pettitte meinte selber das er keinen guten Abend hatte und war selber überrascht, dass er nur 4 ER bei 12 Hits kassierte. Egal, Hauptsache gewonnen und das haben die Yankees. Ein schönes Erlebnis gab es noch für Phil Coke, der durfte nämlich seinen ersten Save nach Hause bringen. Naja, hat der Bullpen auch mal was zu feier, kam ja in dieser Saison noch nicht so häufig vor.

Endstand: Yankees 7 vs. Twins 6

Was für eine tolle Serie der Yankees. Jetzt stehen wir bei sechs Siegen in Folge und sind nur noch ein Spiel hinter den Red Sox. Die Jays sind zwar noch auf Platz eins, müssen aber jetzt gegen die Red Sox eine Serie bestreiten. Das bedeutet für die Yankees, dass sie auf jeden Fall die Orioles in Schacht halten müssen und ihre Siegesserie ausbauen müssen.

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vs. Angels vom 30.04.-03.05.

Die Serie gegen die Angels haben wir mit 2 Siegen und einer Niederlage gewonnen, schade dass das Spiel gestern dem Regen zum Opfer viel.

Spiel #1

Ein spannendes Spiel gewannen die Yankees zum Auftakt der 4-Spiele-Serie am Donnerstag Abend. AJ Burnett pitchte 8 durchschnittliche Innings (8 Hits, 4ER und 5 SO) und musste beim Stand von 4-4 nach 7 Innings vom Mound. Für ihn gab es an diesem Abend also keine Decission, diese durfte sich dann aber Phil Coke abholen, der nach einem perfekten Inning mit einer 7-4 Führung den Ball an Mo Rivera übergab.

Für die Führung im 8. Inning sorgten zwei Youngsters der Yankees, Melky Cabrera und Ramiro Pena. Bei Bases-Loaded sorgte Melky mit einem Single für die 5-4 und gleich danach erhöhte Ramiro Pena mit seinen ersten beiden RBI auf 7-4. Freut mich für die Jungs, muss doch nicht immer ein Veteran die Spiele entscheiden.

Spiel #2

Ein wildes Spiel mit glücklichem Ausgang, so könnte man es in wenigen Worten beschrieben, diese zweite Spiel gegen die Angels. Die Yankees legten mit vier Runs im 1. Inning los wie die New Yorker Feuerwehr und man dachte das Spiel sei bereits gelaufen. Falsch gedacht! Andy Pettitte lies bis ins 6. Inning keinen Run zu, leider brach er dann in diesem Inning etwas ein und kassierte prompt  5 ER! Danach kassierten Mark Melancon und Jose Veras in nur 0.2 Innings 4 ER bei nur 3 Hits! Katastrophe! So wurde also aus einem 4-0 ein 4-9!

Mit einem 4-9 Rückstand gingen die Yankees also ins 8. Inning und einige, wenn nicht sogar die meisten Fans, hatten das Spiel schon aufgegeben. Doch die Bombers schafften die Wende und konnten in den letzten beiden Innings 6 Runs erzielen und gewannen das Spiel mit 10-9! Mit einem Walk-Off 2-Run-Single war Jorge Posada der Match-Winner! 2 Hits, 2 Runs, 1 Homerun und 4 RBI standen am Ende auf dem Score-Sheet für Posada. Aber nicht nur Posada sollte man erwähnen, sondern auch Ramiro Pena, der erst gestern seine ersten beiden RBI erzielte. Das hat ihm wohl so gefallen, dass er in diesem Spiel gleich zwei weitere RBI drauflegte. Ich denke mit Pena haben wir den eindeutig besser A-Rod Ersatz gefunden als Mr. Ransom.

Spiel #3

Das haben sich alle irgendwie anders vorgestellt! CC Sabathia mit einer weiteren Niederlage, seine 3. bei nur einem Sieg! Es war bis zum 6. Inning eine ganz engen Kiste zwischen den Angels und den Bombers aus der Bronx, doch dann ging CC die Kraft aus und schnell wurde aus einer 1-0 Führung ein 1-5 Rückstand. Mr. Sabathia war am Ende für 4 ER bei 8 Hits verantwortlich, dazu kamen 5 SO. Auch in diesem Spiele war der Pitch-Count von CC wieder weit über der 100er Marke, 119 um genau zu sein. Er ist ein richtiges Tier und frisst jede Menge pitches, die uns Bullpen schon nicht werfen muss, da dieser im Moment ja auch nicht gerade Produktiv ist. Leider gewinnen wir mit CC trotzdem “noch” keine Spiele, hoffentlich ändert sich das in Kürze.

Am Ende gewinnen die Angels mit 8-4 das 3. und auch letzte Spiel in dieser Serie im Yankee Stadium. Spiel 4 wurde auf Grund des Regens abgesagt.

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